Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

(C)papiredetmit - Vom Verkäufer zum Erzieher.

Eine neue Arbeit ist wie ein neues Leben – mach Dein Ding

| 2 Kommentare

Ich fühlte mich ausgelaugt

Heute schiebe ich einmal den Spaß beiseite, denn das Leben besteht nicht nur aus Sonne und netten Menschen.

Für die eigene Familie versucht man immer stark zu sein, gerade für die eigenen Kinder. Doch auch der Stärkste fühlt sich mal schwach und weiß nicht, wie er sich am Boden liegend, wieder aufrappeln soll.

Man muß mich schon sehr gut kennen, um zu wissen, dass es mir vor kurzem ähnlich ging. Ich fühlte mich durch meine Arbeit ausgelaugt und fertig. Die Dinge, die mir immer wichtig waren, verloren mein Interesse und daheim artete oft vieles schnell in Stress aus.

Arbeit beeinflusst unser Leben

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Arbeit unser Leben enorm beeinflusst. Sie kann uns schlauchen und bis zum Burnout treiben. Arbeit  kann uns aber auch sehr glücklich machen und uns mit ihren Aufgaben wachsen lassen. Beides ist möglich, das habe ich erfahren. Daher ist mir eine Arbeit wichtig, die mir Spaß macht, mich erfüllt und fördert.

Der Wert der Arbeit

Durch Arbeit bekommen wir Anerkennung und das Gefühl gebraucht zu werden. Das ist für unser Selbstbewusstsein und unsere Zufriedenheit sehr wichtig. Arbeit gibt uns ein völlig anderes Gefühl für Zeit. Wer arbeitet, der weiß seine Freizeit zu schätzen und nutzt diese dementsprechend. Im Gegenzug verbringt der ohne Arbeit, den Großteil seiner Zeit mit Nichtstun und schafft oft nicht viel. Arbeit fordert und fördert einen. Man wächst mit seinen Aufgaben und Taten.

Was ich damit sagen will ist, dass es bei Arbeit nicht immer nur um Verdienst gehen sollte. Arbeit ist mehr: Arbeit tut den Menschen gut.

Mein Leben hat durch die Arbeit gelitten

Es gab in meinen 13 Arbeitsjahren Phasen, wo ich mich durch die Arbeit als Verkäufer gebraucht, anerkannt,  glücklich und gestärkt gefühlt habe. Es gab aber auch Zeiten, wo ich mich einfach nur ausgelaugt, schlecht und ausgenutzt gefühlt habe. Das letztere hat bei mir am Ende überhandgenommen. Das führte dazu, dass ich die Freude an der Arbeit und vielen Dingen, die mir lieb sind, verloren habe. Ich stand oft neben mir. Vieles ist schnell in Stress ausgeartet. Was das für eine Familie bedeutet, dass kann man sich vorstellen.

Das Handtuch werfen ist gar nicht so einfach

Viele kennen das bestimmt von Euch: man fühlt sich bei seinem Arbeitgeber nicht mehr wohl und die Arbeit macht einen keinen Spaß mehr. Es geht einem schlecht.  Man will am liebsten sofort kündigen und das Handtuch werfen. Man tut es aber nicht und fühlt sich immer unwohler. So ging es mir.

Lange hatte ich mich bei meinem alten Arbeitgeber nicht mehr wohl gefüllt. Das Team hätte noch so gut sein können und die Kunden noch so nett, mit dem Arbeitgeber konnte ich einfach nicht mehr zusammenarbeiten. Zu viel war passiert und es gibt Dinge, die kann man nicht einfach bei Seite wischen. Ich hätte am liebsten an Ort und Stelle gekündigt, doch so leicht war und ist das leider nicht. Da waren die Angst vor dem ungewissen Neuen und die Angst vor der finanziellen Pleite. Als Papi einer Familie kommt hinzu, dass man nicht nur für sich verantwortlich ist, was alles noch komplizierter macht.

Würden die Einnahmen aus meinen Online-Shop nostalgia-pur und meinen Marktständen reichen, um die laufenden Kosten meiner Familie zu decken, dann hätte ich sofort gekündigt. Doch das wäre wohl zu einfach gewesen. 🙂

In der Not da wächst das Rettende auch

Es kam der Punkt an dem ich für diesen Arbeitgeber nicht mehr arbeiten konnte. Ich nahm die Probleme von Arbeit zu sehr mit nach Hause und konnte kaum noch abschalten.

Doch, wie heißt es doch so schön,»in der Not da wächst das Rettende auch«.  Ich bewarb mich in einer Nacht und Nebelaktion und hatte Glück. Nach dem ersten Gespräch und Probearbeiten gab mir mein jetziger Arbeitgeber sein OK. Unglaublich! 🙂

Ich reichte meine Kündigung ein. Was für ein tolles Gefühl, das kann ich euch sagen. Ich wurde nicht gekündigt, ich kündigte selbst. Das ist etwas für das eigene Ego. Ich würde es immer wieder machen und kein Geld der Welt würde mich von diesem Schritt abhalten.

Mir geht es seitdem viel besser und ich habe mehr Zeit für meine Familie. 🙂

Der einfachste Weg ist nicht immer der Beste

Man sollte sich nicht immer nur an das Vertraute und Gewohnte klammern – den einfachen Weg gehen. Manchmal muss man auch einmal etwas riskieren und wagen, um weiter zu kommen und besser zu werden. Von nichts kommt nichts! Lasst Euch von anderen nicht klein machen und glaubt an Euch! Macht Euer Ding! Das wünsche ich mir für Euch.

 

 

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

2 Kommentare

  1. Servus mein Lieber,

    wahre Wort hast du da gesprochen. Ich wünsche Dir und Eurer kleinen Familie das Beste und auch, dass das Glücksgefühl im neuen Job anhält.

    Manchmal ist die Kündigung die beste Entscheidung.

    lg nicole

  2. DANKE Schwesterherz!!!!!

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