Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

Meine Maus und ich beim Haudegen Konzert
Meine Maus und ich beim Haudegen Konzert

Auf zum Haudegen Konzert – Haudegen ist mehr als nur dufte Musike aus Berlin

| 3 Kommentare

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber unsere zwei kleinen Mädels beanspruchen viel Zeit und Energie von uns. Sehr viel Zeit und Energie. Da kommen unsere Beziehung und man selbst schon Mal schnell zu kurz. Aber ich weiß, ihr kennt das auch.

Meine Maus und ich beim Haudegen Konzert

Meine Maus und ich beim Haudegen Konzert

Das Geschenk meiner Schwester, 2 Karten für das Haudegen Konzert „En Garde“ in Berlin, kam da wie gelegen und brachte einmal wieder Abwechslung in unseren Alltag zwischen Arbeit, Einkaufen, Haushalt und Kinder-Bespaßung. Einen Abend ohne Kind und Kegel, ganz allein für uns, das ist schon eine dufte Sache.

Wir besuchten ja schon Anfang des Jahres das Haudegen Konzert der „Komm mir nich uff die Tour“  in Berlin und fanden es richtig, große Klasse. Umso größer war die Freude über das Geschenk.

Für mich persönlich ist Haudegen mehr als nur Musik. Haudegen ist eine kleine, heile Welt der guten alten Zeit und Werte, der Familie und Freundschaft. Haudegen ist für mich aber auch ein Sinnbild für Menschen, die alles Geben um ihre Träume zu verwirklichen. Mit Songs wie »Ein Mann, ein Wort«, »Auf die alten Zeiten« und »Flügel und Schwert«, haben sie bei mir genau ins Schwarze getroffen. Doch nicht nur bei mir, auch bei Tausenden Anderen.

Nach einer kleinen Hörprobe meiner Eltern, meinten diese auch ganz schnell, dass die Musike von Haudegen ihnen gefällt.  Haudegen macht Musik für die ganze Familie und vereint Generationen.

Das Konzert – oder von alias Max „Tuner“ Krüger und »wer nicht wagt, der nicht gewinnt«

Als wir am Konzert Abend vor der Halle angekommen waren, sahen wir schon Hunderte Menschen vor uns warten. Viele in schwarz-weißer Kleidung und Schiebermützen. Man fühlte sich um Jahrzehnte zurück versetzt. Eine kleine, heile Welt mitten in der Großstadt.

Was denkt Ihr wer vor uns in der langen Schlange stand? Es war der gute Thomas Drechsel alias Max „Tuner“ Krüger aus der Berlin-Soap GZSZ. Ein Highlight für meine Maus und viele andere weibliche Haudeginnen.

Das Konzert fing damit schon gut an, wenigstens für meine Maus, und es ging so weiter. Alexander Diehl, der aus dem Süden Deutschlands kommt, eröffnete das Konzert und unterhielt ganz allein die Menge blendend mit Witz und gefühlvoller Akustikmusik. Sein erster Song, mit der Aussage „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, hat mir ganz besonders gut gefallen. Wahrscheinlich aber auch halt genau wegen dieser Aussage, da sie eine meiner Lebens Maximen ist.

Alexander Dhiel am 10.11.12 in Berlin

Alexander Dhiel am 10.11.12 in Berlin

Haudegen rockte das Haus

Als Haudegen die Bühne betreten hatte, waren alle voll da und die Jungs auch. Die Energie der Jungs, die sie mit auf die Bühne gebracht haben,  sprang sofort  auf das Publikum über – bis zum Ende.  Sie haben das Konzert richtig gerockt und uns hat es noch besser gefallen als unser erstes.

Haudegen in Berlin am 10.11.2012

Haudegen in Berlin am 10.11.2012

Was ich persönlich richtig faszinierend an Haudegen finde, das ist, dass Haudegen es innerhalb von nur 2 Jahren geschafft haben, aus sich und ihren Fans eine Art große Familie zu machen. Das hat man auf dem Konzert richtig gespürt.

Noch unglaublicher finde ich, dass sich nicht gerade wenige Haudeginnen und Haudegen das Symbol Flügel und Schwert von Haudegen auf ihren Köpern tätowiert haben. Das muss schon eine ganze besondere Beziehung zwischen Fans und Band sein, denk ich mir.

Wer das Album zum Konzert kaufen möchte, der kann dies hier tun.

Über Haudegen

Haudegen sind Sven Gillert und Hagen Stoll, die sich schon aus Kinderjahren kennen und eine lange Freundschaft verbindet. Beide sind augewachsen im sozialen Brennpunkt Berlin-Marzahn. Sie haben die Platten wachsen sehen, Bandenkriege, Drogen, Gewalt und Arbeitslosigkeit erlebt. Sie mussten sich im warsten Sinne des Wortes durchs Leben Boxen.

Heute helfen sie in Marzahn den Kindern. Sie  holen sie weg vom Computer und unternehmen mit ihnen etwas, singen und kochen zusammen.

Die beiden Jungs besingen derzeit mit durchschlagendem Erfolg die Nöte der kleinen Leute und gehen entschlossen ihren Weg, egal was man ihnen nachsagen oder anhängen will. Die einen verpönen sie, weil sie ihnen ihre Musik und Texte nicht abnehmen. Man muß wissen, dass beide vorher Rap gemacht haben. Die anderen sehen sie als Böhse Onkelz Cover Band.

Mir ist egal was die einen oder die anderen sagen. Menschen entwickeln und verändern sich. Andere und ich haben es getan, warum dann nicht auch ein Sven Gillert und Hagen Stoll. Doch sollen sie nur weiter gegen Haudegen schießen. Haudegen selbst wird es nutzen.

Die Welt schreibt über Haudegen: »Heiser singen sie von Heimat und vom Rest der Welt, von Freund und Feind, von guten Zeiten früher und von schlechteren Zeiten heute. Man denkt an die Helden der Berliner Hinterhöfe bei Hans Fallada, an Manfred Krug in „Spur der Steine“ und an Rockmusiker wie die Böhsen Onkelz.«

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

3 Kommentare

  1. na lieber Christian ,dass haste wieder gut geschrieben………bist eben ein kleiner Schriftsteller. Mach weiter so!!!!

  2. 🙂 Schön das es Dir gefällt Schwiegermami und Du den Weg auf meine Seite gefunden hast, ohne mich zu fragen oder ich etwas gesagt hätte. 🙂 Ick klotz weiter ran, mit jeder Menge Spaß.

  3. Habt´s schon Recht, man muss auch mal wieder Zwei sein können und ein bisserl was von seinem alten Leben beibehalten 🙂 Nach so einem Abend hat man wieder viel Energie, an der man zehren kann, gell?
    Wir haben auch schon den „Konzertplan“ für nächstes Jahr ausgetüftelt: Bon Jovi ist sowieso Pflicht und vom Hausbären hab ich mich zu Roger Waters (Pink Floyd) überreden lassen, das ist ein Liebesbeweis sondergleichen *gg*
    Hab grad reingehört, „Haus aus Glas“ gefällt mir schon beim ersten mal anhören, das heißt was.

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