Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

Mama und Melinchen mit ihren Knicklichtern
Mama und Melinchen mit ihren Knicklichtern

Advent mit der Mietergemeinschaft

| 2 Kommentare

So etwas gibt es heute leider kaum noch

Ich hatte Euch schon berichtet, dass meine Familie und ich von unserer Hausgemeinschaft zum » vorweihnachtlichen nachbarschaftlichen Glühweintrinken und Hofsingen bei Kerzenschein« zum 4. Advent eingeladen wurden. Die Idee fand  ist sofort fann-tasss-tischhh und hat mich sehr an meine Kindheit erinnert.

Kindheitserinnerungen haben es mir ja sowieso angetan. Bei uns kamen immer sämtliche Mieter des Hauses zu den Jahresfesten zusammen und haben gemeinsam gefeiert. Das Ganze ist jetzt aber schon über 20 Jahre her. Eine echt schöne Zeit. So etwas gibt es heute leider kaum noch. Obwohl… bei uns schon. 🙂

Gemeinsam singen

Gemeinsam singen

Wenn Du vor etwas Angst hast, bleib nich stehen und geh weiter

So schön ich die Idee auch fand, irgendwie war mir als neuer Mieter schon etwas mulmig zu Mute,  mit der alteingesessenen Hausgemeinschaft auf unseren Hof gemeinsam ein Glühweinchen zu schlürfen und zu singen. Ich habe mich dann schon gefragt, » über was soll man sich mit den anderen Mietern nur unterhalten« oder »steht man nur blöd alleine rum«? Ich war echt unsicher und skeptisch.

Ich wollte da aber hin.  Nur gut dass ich ja noch meine Maus und  Mädels habe, an die ich mich zu Not immer klammern kann, wenn es ganz gruselig wird. 🙂

Es gab kein zurück. Mit einer Thermokanne voller Glühwein, Lotti im Kinderwagen und Melinchen an der Hand ist meine Maus schon allein vorgegangen. Mutig, mutig. Ich habe nicht schlecht getaunt. Ich konnte durch meine Arbeit leider erst nachkommen.

Die Hausgemeinschaft am 4. Adent beisammen

Die Hausgemeinschaft am 4. Adent beisammen

Musik, Tanz, Glühwein und ein pfiffiger Engelsjunge

Die Mieter hatten für Musik gesorgt.  Schöne 20, 30er Jahre Musik und Weihnachtslieder. Selber gesungen wurde natürlich auch. Wir haben mit geträllert und oft auch nur gesummt. Weihnachtslieder haben wir nämlich nicht gerade viele in unserem Liedschatz. Spaß hat es aber dennoch gemacht.

Getanzt wurde auch ein wenig und die Kinder konnten über ein Mikrofon ganz allein Ihr Wunschlied singen. Das größte Kind hatte eine richtig goldige Engelsstimme. Wundervoll sage ich Euch. Derselbe belehrte mich später auch noch, dass man eine lodernde Flammenkerze nicht mit Schnee löschen kann. Das hatte ich aber vor und das Ergebnis war eine riesen Stichflamme. Der kleine Junge klehrte mich auf. Der Schnee verdunstet nämlich schneller als der Wachs und daher wirbelt der verdunstete Schnee den Wachs auf und es entsteht eine Explosion. Liebe Eltern, dass lernen die Kinder alles im Fernsehen. Wir schauen die falschen Sendungen! 🙂

Unsere Thermokanne voller Glühwein war schnell gelehrt. Nur gut, dass die Hausgemeinschaft Vorräte angelegt hatte.  Mit jeder Tasse Glühwein wurden wir geschwätziger und lustiger. Es hat richtig Spaß gemacht und wir haben alle Mieter besser kennengelernt. Inzwischen fühlen wir uns in unserem, neuen Haus nun richtig angekommen.

Unser Melinchen hatte auch ihren Spaß, da sich eine Frau ganz besonders an sie erfreute und mit ihr gespielt hatte. Für Melinchen und die anderen Kinder gab es sogar noch Wunderkerzen und Knicklichter.

Unsere klene Feuerteufelin

Unsere klene Feuerteufelin

Mich hat ganz besonders gefreut,…

…dass die Anderen es toll fanden, dass wir auch dazu gekommen waren und sie meinten, dass durch uns wieder Leben ins Haus gekehrt ist. 🙂

Ich fand die ganze Sache riesig und meine Maus auch. Ein Mieter meinte noch zu mir, dass sie früher immer solche Feste gefeiert hätten und sich nun gesagt haben, »alle reden davon, warum nicht einfach machen«. Das Wort habe ich nicht vergessen. Es ist auch meines. 🙂

Alle haben etwas mitgebracht

Alle haben etwas mitgebracht

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

2 Kommentare

  1. Toll, ich hoffe im nächsten Jahr ist das wieder so eine schöne Runde. Eigentlich super, wie schön das Weihnachtsfest eingeläutet wurde, mit Weihnachtslieder singen, Wunderkerzen, Glühwein, schöne Gespräche, was will man mehr……

  2. Da hast Du Recht… was will man mehr. Es war toll und ich hoffe die Mieter finden sich im nächsten Jahr wieder zusammen. Wenn nicht, dann starten wir einen Aufruf. Wenn alle davon nur reden, dann mahen wir es einfach. 🙂

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