Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

Bratäpfel
Bratäpfel

Bratäpfel zu Weihnachten aus Großmutters Zeit

| 6 Kommentare

Vergangen, doch nie vergessen

Bratäpfel sind eine alte, schöne, saftige Leckerei aus Großmutters Zeit. Passend zu Weihnachten.

Wenn ich an die Zeit denke, wo bei meiner Omi die Bratäpfel in der Röhre ihres Kacheloffens schmurgelten und es um Weihnachten frisch nach Tanne duftete, die mein Opi heimlich mit Trabi und Anhänger für die ganze Familie aus dem Wald holte, dann wird mir schwer ums Herze. Der Kacheloffen mit der alten Holzbank davor, er steht noch immer, wie ein Fels in der Brandung und spendet Wärme wie eh und je. Um ihn herum hat sich vieles verändert.

Bratäpfel passend zu Weihnachtszeit

Bratäpfel passend zu Weihnachtszeit

Diese Zeit ist nun schon viele Jahre her. Ich bin inzwischen kein Kind mehr. Mein Opi lebt nicht mehr. Ich habe zwei Kinder. Vergessen ist diese Zeit dennoch nicht und verblassen wird sie nie. Zu tief sitzen Kindheitserinnerungen in mir und machen mich immer wieder glücklich.

Diese Gedanken und schönen Erinnerungen sind es, die mich ergreifen, wenn der Duft von Bratäpfel in der Wohnung liegt und es frisch nach echter Tanne duftet. Ein Stück Heimat für mich!

Unser Saftiger Bratapfel

Zum 1 Advent haben wir unseren Saftigen Bratapfel gemacht und der war richtig lecker. Na gut, Melinchen mochte lieber Apfel-Zimt-Muffins und die Mami auch. Ich habe aber ordentlich zu geschlagen. 🙂

Das Schöne am Bratapfel ist, dass Ihr diesen einfach und schnell, ohne großen Aufwand, selber machen könnt:

Ihr braucht erst einmal Äpfel. Ohne die geht es nichts. Als erstes wascht Ihr diese schön ab und schneidet danach den oberen Deckel ab. Nun entfernt Ihr das Kerngehäuse aus dem Apfel und füllt diesen mit winterlichen Leckereien.

Wir haben unseren Saftigen Bratapfel abwechselnd mit Mandarinen-Stückchen, Mandeln, Wallnüssen, Rosinen, Butterstückchen und einer Zucker-Zimt-Mischung gefüllt. Schön saftig und winterlich. Eine tolle Abwechslung zu Keksen und Plätzchen.

Wenn Ihr fertig seit, dann backt Ihr die gefüllten Äpfel bei 190-210 Grad, ca. 30 bis 40 Minuten im Backofen. Die länge der Backzeit richtet sich ganz nach Euren Geschmäckern. Der eine mag den Apfel weicher, der andere härter.

Unser Rezept für 4 Personen:

  • 4 Äpfel
  • 50 g Butter
  • Rosinen
  • Mandeln
  • 1 Mandarine in kleinen Stückchen schneiden
  • Wallnüsse
  • 4 EL Zucker-Zimt-Gemisch

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

6 Kommentare

  1. Sehr schöne Geschichte! Lebt deine Oma noch in dem Haus mit dem Kachelofen? Würde was dagegen sprechen, ein Adventwochenende dort zu verbringen und eure Kinder erleben zu lassen, was du als Kind erleben durftest?
    Ich erinnere mich auch immer gerne an die Zeit bei meiner Oma in Oberösterreich und ich bin froh, dass der Schnecki dieses alte Haus auch noch kennen gelernt hat (meine Oma ist voriges Jahr gestorben) und die Tücken, die diese alte Haus hatte 🙂
    Liebe Grüße Babsy
    PS: Bratäpfel sind super!!

    • Meine Omi lebt immer noch in dem Haus. Das Haus hat sich aber verändert. Vieles wurde renoviert. Öfen entvernt, außer 2. Der bei meiner Omi im Wohnzimmer, wo wir auch immer Weihnachten gefeiert haben, steht immer noch und die Bank davor auch. Ich glaube, dass es immer noch alle lieben, an kalten Winter Tagen auf dieser Bank zu sitzen, mit dem Rücken an der warmen Offenwand.

      Den Adent bei meiner Omi zu verbringen ist garnicht so leicht, da ich auch am Wochenende arbeiten muß… Letztes Weihnachten haben wir es am 26igsten geschaft sie zu besuchen und die ganze Familie war wieder zusammen. Es war fast wie früher.

  2. Ja sehr lecker, hätte ich auch gern mal probiert die Bratäpfel. Schön, das die „Gute alte Zeit, der Duft der Tanne und die Bratäpfel noch in der Nase zu riechen sind und die schöne gemüliche, bullige Wärme des Kachelofens. Ja, damals wars.

    • Es ist schön, wie viele schöne Erinnerungen man an damals noch hat. Es war echt eine schöne Zeit und gerne hätte ich mehr von dieser gehabt.

  3. Oh, die alten Zeiten noch … Schön die Erinnerungen an früher!
    Ich kann den Duft eurer Bratäpfel bis zu mir riechen hmmm 😉 Ich mache meine Bratäpfel ähnlich, die Variante mit den Mandarinenstücken kenne ich aber nicht, finde die Idee aber witzig und wäre von selbst nicht darauf gekommen. Danke fürs die Anregung.
    Liebste Grüsse aus der verschneiten Schweiz
    Sarah

  4. Hi Papi 😉 Frohe Weihnachten von mir!!! (Ist ja fast schon wieder vorbei…) Von mir gibts eine Nominierung zum Best Blog Award geschenkt 😉 Wenn Du Lust hast, schau bei mir vorbei und mach mit. Ich würd mich freuen. Liebe Grüße Manu

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