Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

papi redet mit - alter wecker
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Das macht mich wahnsinnig: Keine Zeit um Träume anzupacken

| 4 Kommentare

Ich weiß nicht ob es Euch wie mir geht: Ich werde oft wahnsinnig, wenn mir im Familien- und Arbeitsalltag bewusst wird, dass meine Träume- und Karriere Pläne im Nichts verlaufen und ich auf der Stelle trete, da ich einfach keine Zeit habe um sie richtig anzupacken. Ich versuche jeden Augenblick meiner raren freien Zeit zu nutzen, aber es reicht einfach nicht. Es reicht nicht und dennoch lasse ich nicht von ihnen ab und versuche alles unter einen Hut zu bringen. Ich sage Euch, dass macht müde. Todmüde. Und, alles Andere als entspannt. Denn der Körper schreit nach Abschalten, Seele baumeln lassen und Schlaf. Doch ich glaube, es gibt noch einen anderen Weg als bis zu Erschöpfung Alles managen zu wollen.

papi redet mit - Wenn Du willst, dass Deine Träume wahr werden, dann wach auf!

Müde, phantasielos und ausgelaugt

Ich habe so viele Träume, Ideen und Pläne die mir im Kopf herum schwirren,  die raus müssen und umgesetzt werden wollen. Sie ungenutzt in meinem Köpfchen verblassen zu lassen oder auf Wochen, Monate oder gar Jahre zu verschieben macht mich wahnsinnig. So nutze ich jede freie Minute, ob in der Bahn zur Arbeit, Abends auf der Toilette oder die Nacht bis in den frühen Morgen hinein, um zu denken, zu schreiben, zu planen und anzupacken. Ruhe gönne ich mir so gut wie keine. Denn mich treibt immer das Gefühl, dass mir die Zeit davon rennt und meine Träume in weite Ferne rücken.

Doch dieses Leben hinterlässt Spuren, zerrt an Kräften und macht mürbe.

So sehr es einen auch freut, wenn man trotz wenig Zeit und Stress wieder ein Etappenziel erreicht hat, fühlt man sich aber nicht ausgeruhter, kraftvoller und frischer – eher im Gegenteil. Man fühlt sich müde, phantasielos und ausgelaugt.

Alles entspannter und geregelter angehen

Von meinen Träumen abzulassen geht nicht. Auf gar keinen Fall. Das wäre wie mich selber aufgeben. Weiter machen wie bisher geht aber auch nicht. 

Ich habe mir nun fest vorgenommen, dass ich nicht mehr Alles auf Biegen und Brechen erzwingen will, um einen freien Kopf zu bekommen und entspannter zu werden. Ich lasse den Dingen seine Zeit und gehe alles entspannter an. Wichtig ist, dass es meiner Familie und mir gut geht und alles Andere ist zweitrangig . Das ist es doch eigentlich um was es geht. Oder ist Arbeit, Karriere und Geld zum Selbstzweck verkommen?

  • Nicht Alles auf Biegen und Brechen erzwingen. Den Dingen seine Zeit lassen. Das Wichtigste im Leben nicht aus den Augen verlieren und genießen. 

Ich achte mehr darauf, dass mein Tag geregelter abläuft: Pünktlich um 6:00 Uhr aufstehen. Wenn das mal immer so einfach wäre. 🙂 Dann Frühstücken. Zu 8:00 Uhr die Kinder in die Kita bringen. Arbeiten. Einkaufen. 16:00 die Kinder aus der Kita abholen. Spielen. 18:00 Abendessen. 19:00 Kinder ins Bett bringen. Haushalt. Ab 20:00 Uhr kann gemacht werden wozu man Lust und Laune hat. Spätestens um 23:00 geht es pünktlich ins Bett. Vorher bin ich immer erst gegen 1 oder 2 Uhr schlafen gegangen, egal wie früh ich aufstehen musste.

Irgendwie spießig, aber es gibt den Kindern und uns Eltern Verlässlichkeit und Orientierung. Die Kinder wissen, dass wir Eltern für sie da sind und wie der Tag abläuft. Und, wir Eltern können voll und ganz für die Kinder da sein. Denn wir wissen, dass ab 20:00 Uhr unsere Zeit gekommen ist.

  • Den Tagesablauf organisieren und regeln. So bleibt für jeden genug Zeit.

Ich gehe also auch rechtzeitiger schlafen und arbeite nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden an meinem Blog oder anderen Projekten. Denn zu wenig Schlaf macht unkonzentriert.

  • Nicht bis in die frühen Morgenstunden arbeiten. Schlafen ist wichtig. 

Ich verbringe nicht mehr so viel Zeit in sozialen Netzwerken, wenn ich am Laptop arbeite. Denn sie rauben einen unglaublich viel kostbare Zeit und lenken ab. Ich arbeite fokussierter.

  •  Fokussiert arbeiten. Soziale Netzwerke bleiben beim Arbeiten aus.

Ich lasse öfter den Fernseher und Laptop aus und werfe nicht ständig einen Blick aufs Handy, um zu schauen ob neue Mails eingegangen sind oder was bei Facebook los ist. So bin ich voll und ganz für die Familie da, nicht abgelenkt und schaffe mehr.

  • Fernseher, Laptop oder Handy bleiben auch mal aus.

Das Wochenende gehört komplett meiner Familie und mir. Also abschalten pur. Keine Arbeit. Kein Blog. Nur ich und meine Familie. Das komische ist, dass diese Zeit ohne Arbeit Lust auf Arbeit macht. 🙂

  • Wochenende ist Wochenende und die Arbeit bleibt liegen. Auszeiten sind wichtig, denn aus ihnen schöpft man wieder neue Energie für die Arbeit.

Inzwischen verdiene ich mit meinen Blog etwas Geld. Ich habe mir aber nun fest vorgenommen nicht mehr jeden Auftrag anzunehmen, wenn es meine Zeit nicht erlaubt und ich keine Lust darauf habe. Denn Geld ist nicht alles und meine Zeit sehr kostbar und rar und meine Leser spüren, wenn ein Artikel nur halbherzig geschrieben ist. Ich setzte lieber auf gute und langfristige Partnerschaften, anstatt auf schnelles Geld.

  • Geld ist nicht alles! Zeit, Spaß und Qualität sind  wichtiger! 

 

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

4 Kommentare

  1. Guter An(Vor)satz 😉
    Alles Liebe Babsy

  2. Hach, ich muss sagen, du schreibst mir aus der Seele. Mir geht es (leider) ähnlich, aber auch hier bleibt desöfteren mal Fernseher und Co. aus, um sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Und das tut richtig gut, man muss sich nur trauen 😉

  3. Wieder ein toller Artikel und ich kenne diese Vorsätze zu gut!

    Wir haben gar keinen Fernseher, haben uns bewusst dagegen entschieden. Pc zu haben reicht schon…ich habe immer das Gefühl die Zeit verrint doppelt so schnell, wenn man am Pc sitzt!

    Alles sehr, sehr gute Vorsätze! Ich drück Dir die Daumen das es mit dem Einhalten klappt 🙂

    Liebe Grüße,
    Zwiebelmädchen

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