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meine Tierkarten

Das Tier bist Du – Wenn Kinder zu Tieren werden und Tierstimmen nachahmen

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Kinder lieben Tierstimmen und Tiere nachzuahmen. Oft krabbeln sie wie kleine Tiger durch die Gegend, fauchen wie Wildkatzen oder sagen schon „Miau“ oder „Wau“. Dabei wissen sie noch nicht einmal, dass das Tier Katze oder Hund heißt. Deshalb habe ich mir gedacht, «warum machst du nicht einfach ein Spiel daraus. Ein Spiel, wo Kinder die Tierstimmen nachahmen können oder diese an ihren Stimmen erraten… dass wenig Platz wegnimmt, sehr variabel und vielseitig ist…. dass die Kinder in vielen Bereichen, wie Sprache, Bewegung, Koordination und Kommunikation, fördert. Ich habe dem Spiel den Namen gegeben: Das Tier bist Du 🙂

meine Tierkarten

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Die Spielmaterialien waren leicht gefunden. Man benötigt nicht viel.

  • Ihr benötigt Tierbilder. Diese könnt ihr, wenn ihr sehr kreativ seid, selber malen. Ich bin malerisch nicht sooo sehr begabt und habe sie mir kostenlos aus dem Internet ausgedruckt. Die Bilder sollten nicht zu klein sein: Ca A5 Format. Ich habe die Bilder laminiert, so dass sie viele Spiele überstehen.
  • Für Kinder unter Drei Jahren sollte man nur Tier Karten benutzen, wo die  Kinder die Tiere auch schon einmal in Wirklichkeit gesehen haben. Denn kleine Kinder lernen durch Erfahrung und nicht durch bloße Wissensvermittlung.
  • Und ihr benötigt leere Toiletten Rollen. Durch diese können die Kinder die Tierstimmen nachahmen. Das muss nicht sein, erhöht aber den Spaß Faktor auf jeden Fall. Denn eine Tierstimme durch ein Rohr nachgeahmt klingt noch einmal viel stärker.
  • Dann braucht ihr noch eure Phantasie, Beine, Arme, Handflächen, Finger und einen kleinen Fundus an Tierlauten, die ihr den Kinden vormachen könnt.

Das Spiel und seine Vielseitigkeit.

  • Ab 2 Jahre: Ihr haltet die Tierkarten so, dass  die Kinder die Tiere nicht sehen und imitiert die Tierstimme. Die Kinder dürfen raten, welches Tier das ist. Danach deckt ihr die Karte auf und legt sie vor den Kindern hin. Jetzt wiederholt ihr noch einmal den Tiernamen und imitiert die Stimme.  Danach nehmen die Kinder ihre Toiletten Rollen und ihr imitiert gemeinsam die Stimme.
  • Ab 3 Jahre: Und man kann den Spieß auch umdrehen. Eines der Kinder zieht eine Karte und darf sagen welches Tier das ist. Alle dürfen mit raten. Ihr wiederholt noch einmal den richtigen Tier Namen und macht wieder den Laut vor. Und jetzt imitieren wieder Alle gemeinsam die Stimme nach.
  • Ab 3 Jahre: Jetzt kann man zu den aufgedeckten Tierkarten den Kindern die Frage stellen: Welches Tier ist laut und welches leise? Das regt zu Kommunikation an. Als Hilfe kann man z.B. für eine Maus leise Piepen und für einen Löwen laut Brüllen. Oder man tippelt für die Maus leise auf den Boden und für den Löwen stampft man etwas Lauter mit den Handflächen.
  • Ab 3 Jahre: Die Kinder wissen jetzt, welche Tiere laut und welche leise sind. : Löwe (Laut), Hase (Leise) und Hahn (Laut). Jetzt kann man Musik machen. Man klatscht laut die Silben des Lö-wen und leise die des Hahn. Und dann klatscht man wieder laut die Silbe des Hahn. Das fördert die Sprache, das Rhythmusgefühl und die Koordination. Man kann das Ganze auch mit Klanghölzern machen.
  • Ab 3 Jahre: Die Kinder können die Tiere auch noch Tieren aus dem Dschungel und Tiere von dem Bauernhof sortieren. Hierbei lernen die Kinder die Oberbegriffe.
  • Ab 3 Jahre: Mit den Karten kann man natürlich noch viel mehr machen: Nehmt 3 bis 4 der Karten und fragt die Kinder welches Tier sie sein wollen. Die Kinder setzen sich neben die Karte, welches Tier sie sein wollen. Wenn der Spielleiter auf die Karte Katze zeigt, dann rufen die Katzen „Miau“. Zeigt er auf die Hunde Karte, dann rufen die Hunde „Wau“. So ensteht ein schöner Tierkonzert.
  • Ab 3 Jahre: Zu guter letzt dürfen die Katzen, Hunde,… sich wie Hunde und Katzen wild durch den Raum bewegen. Der Spielleiter kann die Tiere auch selber vormachen um den Kindern Impulse zu geben.

Ein letzter Tipp von mir.

Seid nicht böse, wenn die Kinder nicht das machen was ihr wollt. Lasst das Ziel offen. Die Kinder sollen Spaß an dem haben was sie tun. Sie sollen sich ausprobieren dürfen, mit einander in Kontakt treten, etwas gemeinsam machen. Das ist es um was es geht. Und nicht darum, dass sie Alles ganz genau imitieren und mitmachen.

Probiert es aus. Ihr werdet sehen, dass es den Kindern Spaß bereiten wird. Ich bin gespannt, was ihr berichtet. 🙂

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

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