Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

(c) papi redet mit
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Ich beneide Menschen die unbekümmert durch das Leben laufen. Stehe ich mir selbst im Weg?

| 4 Kommentare

Geht es Euch auch manchmal so, dass ihr gerne etwas unbekümmerter durch das Leben laufen würdet? Nicht immer so zurückhaltend und nachdenklich, sondern lieber sorglos, voller Spaß und Lebensfreude. Einfach so sein, wie ihr gern sein wollt – ohne Rücksicht auf Verluste. Mir geht es öfter so. Ich denke mir in diesen Augenblicken dann oft, warum kann ich nicht wieder so sein, wie ich als kleiner Junge war: unbekümmert.

Okay, ich war nicht der Draufgänger und Klassenclown. 

Aber ich habe mir nicht so sehr den Kopf darüber zerbrochen, ob ich Alles richtig mache oder was passieren wird, wenn ich einfach ich bin. Gerne würde ich diesen kleinen Jungen, der ich war, in mir wieder entdecken. Ich habe mir schon so oft gesagt, heute zerbrichst du dir einfach mal nicht den Kopf und machst dein Ding und hast Spaß. Und dann wieder Kopfkino… zu viele Gedanken im Kopf.

Was ist nur das Problem?

Hat das Leben einen so gezeichnet, dass man nicht einfach mal Alles ausblenden kann? Vielleicht zerbreche ich mir auch einfach zu sehr den Kopf darüber, was andere über mich denken könnten. Da ist mit Sicherheit ein Stück Wahrheit daran. Dabei möchte ich doch einfach nur so leben, wie ich es für richtig halte. Und ich möchte eher mir etwas beweisen als Anderen. Vielleicht mache ich mir oft auch einfach selbst zu viel Druck.

Es wäre einfach nur schön, wenn ich mein Leben unbeschwerter und freier Leben könnte. Es wäre mit Sicherheit aufregender, spannender und glücklicher. Ganz bestimmt.

Vor kurzem habe ich das Buch „Hemmungslos*“ von Nikolaus B.  Enkelmann / Alexander A. Gorjiania gelesen.

Das Buch "Hemmungslos" von Nikolaus B. Enkelmann u. Alexander A. Gorjinia

Das Buch „Hemmungslos“ von Nikolaus B. Enkelmann u. Alexander A. Gorjinia.

Das Buch kann einen helfen seine Ängste zu überwinden, seine Ziele zu erreichen und zu friedender zu leben. Bei mir hat es nicht ganz funktioniert. 🙂

Aber ich glaube, dass ist auch kein Prozess, der von heut auf morgen passiert. Das Buch hat mir aber wieder deutlich gemacht, dass mich nicht Mitmenschen aufhalten, sondern viel mehr ich mir selbst im Weg stehe.

Es fallen mir immer tausend Gründe ein, warum ich etwas nicht kann. Dabei weiß ich, dass das Blödsinn ist.

Ich habe für mich daher entschieden:

Ich ziehe mich nicht in eine Schutzzone zurück, sondern zeige mich, auch wenn ich anecke oder an mein Grenzen stoße. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich gerne immer wieder neue Sachen ausprobiere, auch wenn dabei der Zweifel ganz schön an mir nagt. Ich denke, ich bin auf einen guten Weg. 🙂

Ich möchte keine Chancen verpassen… zu mir selbst ja sagen können und nicht mir selbst im Weg stehen. Geschi… auf alle Ängste, Bedenken und Zweifel. Ich glaube ich kann so viel mehr, als wie ich es selbst überhaupt ahne.

Was meint ihr? Habe ich hier gerade total konfuse Gedanken nieder geschrieben oder wisst ihr was ich meine?

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Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

4 Kommentare

  1. Hallo Chris,
    Dieser Satz von Dir:
    „Ich glaube ich kann so viel mehr, als wie ich es selbst überhaupt ahne“,
    diesen Satz kann ich nur bejahen. Schau einfach zurück, was Du alles schon gemeistert hast und noch meistern wirst, sei stolz auf das, was Du erreicht hast und auf das, was vor Dir liegt. Du hast soviel Kraft und Visionen, bleib Du selbst.

  2. Pingback: Gelinkt am 30.05.2014 - Papaganda

  3. Toller Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele! Manchmal denke ich, ich war früher glücklicher..aber dann denke ich, dass ich da noch nicht meinen Sohn hatte…also ist es wohl eher so, dass ich besser sagen kann: früher war mein Leben leichter, unbekümmerter…aber ohne mein Kind kann ich es mir auch nicht mehr vorstellen…vielleicht ist es ja sogar gut, oder genau das der Sinn des Lebens..nachzudenken, zu wachsen, …aber manchmal wünsche ich mir einen Knopf um die Gedanken auszuschalten…aber das geht ja leider nicht…
    Liebe Grüße, Nadja

    • Hey Nadja

      Ich glaube, man sollte nicht immer so viel nachdenken und dass tun was man tun möchte. Unsere Kinder sind und da ganz gute Vorbilder. 🙂 🙂

      lg. Chris

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