Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

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Aus Karton ein Spielhaus bauen

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Ein riesen Karton voller Weihnachtsgeschenke trudelte bei uns daheim ein. Aber viel wichtiger als die Geschenke war erst einmal der Karton. 🙂 Denn meine Frau warf die super Idee in den Raum, «die Kinder können ja den Karton als Höhle benutzen». Da war der kleine Junge in mir geweckt. 

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Denn in meiner Kindheit liebte ich es Höhlen zu bauen. Ob unter der Erde, in der Wohnung, auf Bäumen oder in Büschen, überall werkelte ich an kleinen Verstecken herum.

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Als ich den großen Karton sah, da ratterte es auch gleich in meinem Köpfchen: Die Kiste ist ein super Untergrund für ein Häuschen, dann brauch ich noch etwas Pappe für das Dach, den Schornstein und Paketklebeband um die einzelnen Teile zu formen, zu verbinden und zu stabilisieren.

Kaum hatte ich den Unterbau fertig, da saß Mina auch schon erwartungsvoll im Inneren und hatte um sich einen Berg Spielzeug angehäuft. Und ich hatte noch nicht einmal eine Tür in den Karton geschnitten.

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Das Bauen machte mir so viel Spaß, dass immer mehr Ideen in meinem Köpfchen entstanden. Das Haus bekam so noch ein Fenster mit Gardine, auf das Dach setzte ich einen Schornstein, ein Loch schnitt ich in die Kiste für das Kabel einer Lampe, die Tür bekam einen Riegel zum zusperren, die Wand im Inneren wurde mit einem Poster verschönert und das Häuschen bekam sogar noch einen Anstrich.

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Als ich mit dem Bau fertig war, da verschönerten Mina, Lotti und Mama das Häuschen noch mit kleinen Malereien.

Dann testeten wir das Raumvolumen und tatsächlich passten Mina, Lotti und ich hinein. 🙂 Okay, aber bewegen konnten wir uns nicht mehr. 🙂

Nachdem ich dann noch die Lampe im Haus angeschlossen hatte, wurde es auf Wunsch von Mina im Kinderzimmer zappen duster. Nur im Häuschen brannte Licht.  Und ich, ich legte dazu eine CD mit Wald- und Tiergeräuschen in den CD-Player. Es kam richtig Stimmung auf und die Kinder versteckten sich im Haus vor den Tieren.

Als die Kinder das Haus irgendwann endlich räumten, setzte auch ich mich hinein und schaute aus dem Fenster hinaus ins Dunkel des Zimmers und lauschte den Wald- und Tiergeräuschen. Zauberhaft. Wäre ich keine 192 cm groß, dann hätte ich doch glatt im Häuschen übernachtet. 🙂

Ja, schöne Sachen können so einfach sein. Es bedarf manchmal nur eines Kartons, Klebeband, Farbe und Fantasie, um sich den ganzen Tag mit den Kindern zu beschäftigen und Spaß zu haben.

Es genügt aber auch, wenn man den Kindern nur einen Karton bereit stellt. Dass hinein klettern, setzen oder darin verstecken macht schon riesen Spaß. 🙂

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

2 Kommentare

  1. Ja an die vielen Baumhöhlen, sogar Bunker unter der Erde kann ich mich gut erinnern, die Du als kleiner Junge gebaut hast. Manchmal habe ich ganz schöne Ängste ausgestanden und es war gut, dass ich nicht alles wusste. Ja, da kann ich mir gut vorstellen, dass ihr alle 4 viel Spaß beim zusammen zimmern, kleben, anmalen und dekorieren hattet. Eine super tolle Idee, die die Fantasie der Kinder anregt und gemeinsam natürlich noch mehr Spaß macht und noch dazu den Geldbeutel schont. Hier werden sich die beiden kleinen Mäuse sicher gern dran zurück erinnern.

  2. Richtig gut. Statt ein fertiges Haus einfach zu kaufen einfach selbst eins gebaut. Das fördert die Kreativität der Kinder ungemein. Danke für deinen Beitrag.
    Werde es mit meinen Kindern auch ausprobieren. Gerade jetzt, wo das Wetter schlechter wird und man nur zu Hause ist.
    Grüße

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