Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

papi redet mit, autor

Ich könnte heulen – Grenzerfahrungen

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Es ist 1:24 in der Früh. Ich pauke für die nächsten Klausuren meiner Erzieher-Ausbildung. Kaffee zum wach bleiben trink ich längst nicht mehr, mit Bier versüße ich mir die öde Zeit. Nebenbei laufen auf Youtube Ben Becker und Felix Meyer Videos – ein kleiner Trost und Kraftspender zugleich. Eigentlich könnt ich heulen und tot ins Bett fallen… bräuchte zig Hände, die mir auf die Schulter klopfen und Stimmen, die sagen, „du schaffst das schon, halte durch und mach weiter“.

Ich bin erschöpft. Tagsüber war ich arbeiten, dann Familie und jetzt Pauken bis in den frühen Morgen hinein – wann auch sonst!? So geht es seid Tagen, Wochen und Monaten. 🙁

Keine Sorge, ich heule nicht herum – auch wenn es gerade den Anschein macht. 🙂 Ich habe mir das selbst ausgesucht: Familie und Ausbildung. Und ich weiß, ich will und schaff das – wie auch immer. Aber manchmal ist mir auch nach Hinschmeißen zu Mute, wenn der Berg „Arbeit“ vor mir immer riesiger, bis ins unüberschaubare wächst und ich gar nicht mehr weiß, was soll ich jetzt als erstes bearbeiten: Kinder, Klausuren, finanzielle Sorgen, Träume, Hobbys, Vorbereitungen für die Arbeit mit den Kindern in der Kita, Freunde… – und wo bleibt das Faulenzen und Nichtstun. Doch irgendwie schaff ich es dann doch immer und eigentlich geht es mir und meiner Familie doch auch gut… zu mindest könnte es uns auch schlechter gehen. Und dieser Strohhalm, diese positive, innere Grundstimmung gibt mir dann doch immer wieder Halt, Zuversicht und Kraft.

Außerdem, ich weiß natürlich auch wofür ich das Alles mache: Für meine Familie und meinen Traumjob. Ich muss aber auch zu geben, ich komme gerade an meine Grenzen und muss mich stark Fokussieren und in der Spur halten, um die anstehende Arbeit überhaupt zu bewältigen. Leider kommt man selbst, Freunde… dabei oft viel zu kurz. 🙁

Jetzt ist es 1:45. In spätestens 4 Stunden heißt es wieder aufstehen. 🙁

Meine Frau kommt gerade verschlafen , mit zusammengekniffenen Augen aus dem Schlafzimmer zu mir in die Küche und fragt mich, «kommst du denn gar nicht ins Bett». 🙂 Ich sage, «noch eine halbe Stunde und dann komme ich».

Ich pauke dann mal weiter und haue mich bald in die Koje. 🙂

Bis bald Ihr Lieben!!! 🙂 🙁

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

4 Kommentare

  1. Kenne ich, ich habe die selbe Belastung als alleinerziehende Mutter im Medizinstudium u 3-j Tochter. Wie lange hast du denn noch?

  2. Toi toi toi du schaffst das!

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