Ein vierfacher Vater und Erzieher über Familie, Erziehung, Träume & Karriere, Kindheitserinnerungen, Do it Yourself

Ich tanke Sonne und lass die Seele baumeln.

Wenn es für mich als Blogger peinlich wird

| 3 Kommentare

Verrückt, verrückt… vor einem Jahr habe ich das Video „1,2,3, das spielen ist vorbei“ ins Netz gestellt und heute zählt es über 25.000 Klicks. 🙂 Doch damit nicht genug, denn das Video ist eigentlich so schlecht, dass es Däumchen nach unten hageln müsste, doch das Gegenteil ist der Fall – es gefällt. 🙂 Aber es kommt noch dicker, das Video hat nun auch meine Schulklasse erreicht. Peinlich, peinlich, sage ich Euch.

Stellt Euch vor, da komme ich eines morgens am Bäcker meiner Schule vorbei und da sitzen meine duften Klassenkameraden/innen und einer ruft mir bereits schon von weiten entgegen, «hey Chrisi… unser YouTubeStar» sie haben mein Video „1,2,3, das spielen ist vorbei“ gesehen.

Ich habe natürlich so getan, als wäre es das normalste der Welt, aber die Situation war mir sehr, sehr peinlich. Ich wollte nicht im Mittelpunkt stehen und einfach nur ganz, ganz schnell vom Thema ablenken.

Und, so braute sich diese morgendliche Offenbarung zusammen: Über Nacht wurde von einer Schulkameradin, die mein Video auf YouTube gefunden hatte, dasselbe per WhatsAppGrupe an fast alle meine Schulkameraden/innen weiter geteilt, mit dem schönen Hinweis: «Unser Christian ist ein YouTubeStar» (bestimmt nicht ganz ernst gemeint). Schöne vernetzte Welt. 🙂

Ich bin mir im Grunde schon bewusst, dass durch das Bloggen, die Videos,… im Prinzip jeder Mensch ein Stück weit wissen kann, was ich treibe, was mich beschäftigt, wie es mir geht. Aber es ist für mich ein großer Unterschied, ob man mich über meinen Blog liest und über YouTube sieht, oder ob ich dem Anderen direkt, ohne Mauern ins Angesicht schaue und gegenüber stehe. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich im wirklichen Leben gern im Hintergrund bleibe und lieber zu höre anstatt Sprachrohr bin.

Eine ähnliche Situation erlebte ich einmal, als eine Mutter an mir vorbei lief, anhielt und aus heiterem Himmel meinte, «ich habe ihren Post über das Sea Life gelesen, bei Kaisers liegen Gutscheine für das Sea Life aus». Ich blieb total irritiert und unsicher zurück. Oder es kam eine Mutter in der Kita, in der ich arbeite, auf mich zu und meinte, «Ich habe sie in der Zeitschrift Eltern gesehen, dachte den kennst du doch irgendwo her. So kann man sich auch Geld dazu verdienen». Ich hoffte nur, hoffentlich erzählt sie das jetzt nicht allen Eltern. Denn dann würde ich mich wie auf dem Präsentierteller fühlen und das ist nun gar nicht mein Ding.

Doch so peinlich mir diese Situationen waren und sind, umso mehr tut es gut, wenn man diese meistert und zu dem steht, was man liebt und macht. Und, dass ist es wert!!!

Deshalb möchte ich meinen drei Mädchen und Euch mein Motto mit auf dem Weg geben:

Geh Deinen Weg

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

3 Kommentare

  1. Hi Christian,
    oha, ja, Kinder sind wohl doch grausam. Grausam offen jedenfalls, so scheint es. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie es ist, wenn das Bloggerleben in das Pädagogenleben einsickert. Bei mir wechseln die Verbände zum Glück schnell genug, dass sie meist wenig Chancen haben, mich im Netz zu entdecken.
    Oh, und Glückwunsch zu 25000! Auf die nächsten! 😉
    LG, Johnny

    • Ich finde, es ist generell ein komisches Gefühl, wenn einem bewusst wird, dass im Grunde jeder, ob dein ärgster Feind, den treuester Freund, dein Nachbar, dein Arbeitskollege,… einen Einblick in den Leben, sei er auch noch so klein, durch das Bloggen erfahren.

      Danke Johnny!!!!

  2. Hej Christian,

    danke, das kenne ich – wenn auch nur ein bisschen 😉 Dein Motto finde ich klasse, das sollte ich mir auch öfter sagen!

    Sonnige Grüße aus dem Norden

    Küstenmami

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