Ein vierfacher Vater, Kita-Erzieher und Kinderbuchautor über sein Leben in Berlin-Prenzlauer Berg

Muttertag, – manche lieben und andere verdammen ihn

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Zeit für ein Dankeschön

Am 13. Mai ist Muttertag. Zeit um den Mamas einmal Danke zu sagen, für all das, was sie für uns sind und machen.  Dieser Tag, zu Ehren der Mütter, hat schon eine lange Tradition, der in Deutschland im Jahr 1923 erstmals gefeiert wurde.  Seit 1949 wird er am zweiten Sonntag im Mai, als nicht gesetzlicher Feiertag begangen.

Einige halten den Muttertag für totalen Blödsinn und überflüssig, da sie ihrern Müttern an 365 Tagen im Jahr danken können. Die anderen freuen sich, dass sie gerade an diesen Tag etwas besonderes mit ihren Müttern unternehmen können. Und, bei den Müttern verhält es sich ähnlich.

Der unspektakuläre Muttertag

Ich dachte immer, alle Mamas würden sich über ihren Ehrentag, den Muttertag, freuen, doch zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass das doch nicht die ganze Wahrheit ist. Manche Mütter würden sich schon einfach nur freuen, wenn sie mal öfter etwas von ihren Kindern hören und diese etwas mit ihnen unternehmen würden, als am Muttertag einen netten Pflichtanruf zu bekommen.

Einige Mütter fühlen, dass ihre Kinder mehr aus Pflichtbewusstsein gratulieren, als dies wirklich gerne zu tun. Während die Papas und Männer am Vatertag mit Bier, Likörchen und Bollerwagen die Gegend unsicher machen und alle mit ihnen feiern, so fällt der Muttertag doch eher unspektakulärer aus.

Die Mamas, wenn sie Glück haben, bekommen einen schönen Frühstückstisch von den Kindern gedeckt, einen netten Anruf von ihnen und werden mit Blümchen und Schokolade beschenkt. Ohne wenn und aber, eine nette Aufmerksamkeit!

Wenn ich einmal in mich gehe, dann muss ich mir aber ehrlich eingestehen, dass das nicht gerade die Ecke weghaut. Gut, nun kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die ganze Mutterschaft mit Wein, Likör und Bollerwagen loszieht und in eine Kneipe nach der anderen einkehrt. Aber, etwas Überraschenderes könnte es dann doch mal sein.

Unsere Mamas, sie sind unglaublich

Wir alle haben unsere Mamas unglaublich lieb, da sie für uns etwas ganz besonderes sind. Ein Leben ohne sie, das können sich die wenigsten vorstellen! Bei ihnen fühlen wir uns Geborgen.

Unbewusst machen wir in unserem Leben viel, nur um es unserer Mama Recht zu machen. Das machen wir nicht aus blindem Gehorsam, sondern weil wir sie lieben, ohne auch nur einmal unseren Kopf dabei anzustrengen. Dies muss wohl am Wesen der Frau liegen und auf unserer Kinderjahren zurückzuführen sein, wo uns unsere Mamas mit viel Liebe behütet und umsorgt haben.

Seit dem ich selbst Papa geworden bin, sehe ich die Mutter aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ich sehe, was sie unserer Tochter ist und gibt. Ich sehe, wie sie mir unheimlich viel Arbeit zu Hause abnimmt und mir damit den Rücken für meine Arbeit und Selbstständigkeit frei hält. Ich sehe, dass sie an viele Dinge denkt, die ich irgendwie nicht sehe oder vergesse. Sie ist unglaublich, wie meine Mama – mein Papa natürlich auch.

Damit rechnet Mama nie

Die eigene Mama bedeutet einen so viel, dass das ein  Ehrentag und eine Überraschung mehr als Wert ist. Überrascht Eure Mama doch mal mit etwas Besonderem. Schenkt ihr einen ganzen Tag. Angefangen mit Blümchen und Frühstück, über einen schönen Ausflug mit der ganzen Familie bis hin zu  einem Höhepunkt am Abend. Entweder kann Mama am Abend mal ins Theater gehen oder im schönen Ambiente ein Gläschen Wein genießen. Ein ganzer Tag nur für die Mama und das Schönste dabei ist, sie braucht mal nichts zu tun, als sich verwöhnen zu lassen und einfach nur zu genießen.

Eine tolle selbstgebastelte Karte, Blumen oder ein kleiner Ausflug freut die Mama mit Sicherheit auch. Wichtig ist, dass es von Herzen kommen!

 

 

 

 

 

Autor: Christian Kempe

Hi, ich bin der Christian oder auch Chris genannt. Ich blogge über Themen wie Familie, Erziehung, Träume, Karriere und Kindheitserinnerungen und arbeite als Erzieher. Einblick erhaltet ihr in mein wundervolles, chaotisches und oft auch nervenaufreibendes Familienleben mitten in Berlin. ​Mein Motto ist: Wer immer nur das tut, was er immer tut, der wird an seiner Situation nichts ändern! Ihr findet mich auch auf Facebook, Youtube und Google+ .

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